für Trainings-, Coaching-, Beratungs- und Seminarangebote der Hundeschule
Hunde-Fair-Bindung / Jessica Sander
– nachfolgend „Veranstalter“ genannt –
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche angebotenen Leistungen des Veranstalters im Bereich Hundetraining, Verhaltensberatung, Coaching, Seminare und sonstiger Dienstleistungen für Hundehalter und Hunde.
Vertragspartner ist der jeweilige Teilnehmer der angebotenen Leistungen – nachfolgend „Teilnehmer“ genannt.
Es gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuelle Fassung dieser AGB.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer über:
Einzeltraining,
Gruppentraining,
Welpenkurse,
Social Walks,
Verhaltensberatung,
Coaching,
Seminare,
Workshops,
Hausbesuche,
Onlineberatungen
sowie sonstige angebotene Leistungen.
Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Teilnehmers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich in Textform zugestimmt.
Der Veranstalter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Vertragsverhältnisse anzupassen, sofern hierdurch keine wesentlichen Vertragspflichten beeinträchtigt werden. Änderungen werden dem Teilnehmer rechtzeitig in Textform oder über die Internetseite bekannt gegeben.
Die Darstellung der Leistungen auf der Website, in sozialen Medien oder sonstigen Medien stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Buchung dar.
Der Vertrag kommt durch Anmeldung des Teilnehmers und Annahme durch den Veranstalter zustande.
Die Anmeldung kann erfolgen:
schriftlich,
telefonisch,
per E-Mail,
per Kontaktformular,
per Messenger-Dienst,
über soziale Medien,
oder über ein Onlinebuchungssystem.
Mit Vertragsschluss entsteht ein Dienstvertrag gemäß § 611 BGB.
Ein bestimmter Trainings- oder Beratungserfolg wird nicht geschuldet. Der Erfolg hängt insbesondere von:
der Mitarbeit des Teilnehmers,
der konsequenten Umsetzung der Trainingshinweise,
dem individuellen Verhalten,
dem Gesundheitszustand,
dem Lernverhalten
des Hundes ab.
Telefonisch oder mündlich vereinbarte Termine werden vom Veranstalter in Textform bestätigt. Offensichtliche Fehler sind vom Teilnehmer unverzüglich mitzuteilen.
Teilnehmen dürfen ausschließlich Hunde:
mit gültiger Hundehalterhaftpflichtversicherung,
mit altersgemäßem Impfschutz,
ohne ansteckende Erkrankungen,
frei von Parasiten,
in gesundheitlich belastbarem Zustand.
Der Veranstalter ist berechtigt, entsprechende Nachweise zu verlangen.
Der Teilnehmer ist verpflichtet, den Veranstalter vor Beginn der Leistung über sämtliche für die Durchführung relevanten Umstände zu informieren, insbesondere über:
Aggressionsverhalten,
Angstverhalten,
Beißvorfälle,
gesundheitliche Einschränkungen,
chronische Erkrankungen,
Medikamentengaben,
Läufigkeit,
Verhaltensauffälligkeiten
oder sonstige Besonderheiten des Hundes.
Läufige Hündinnen dürfen ausschließlich nach vorheriger Absprache teilnehmen. Der Veranstalter entscheidet im Einzelfall über die Teilnahme.
Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen des Veranstalters Folge zu leisten.
Teilnehmer dürfen nicht unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder sonstigen berauschenden Mitteln stehen.
Der Veranstalter arbeitet ausschließlich mit gewaltfreien, tierschutzkonformen und wissenschaftlich fundierten Trainingsmethoden.
Der Einsatz tierschutzwidriger oder aversiver Hilfsmittel und Trainingsmethoden ist untersagt.
Hierzu zählen insbesondere:
Stachelhalsbänder,
Elektrohalsbänder,
Würgehalsbänder ohne Zugbegrenzung,
körperliche Gewalt,
Einschüchterung,
Leinenrucke,
Schmerzreize
oder vergleichbare Maßnahmen.
Bei Verstößen gegen tierschutzrechtliche Vorschriften, gegen Sicherheitsanweisungen oder gegen diese AGB ist der Veranstalter berechtigt, Teilnehmer oder Hunde von der weiteren Teilnahme auszuschließen.
Im Falle eines berechtigten Ausschlusses besteht kein Anspruch auf vollständige oder anteilige Rückerstattung bereits gezahlter Vergütungen, soweit der Ausschluss vom Teilnehmer zu vertreten ist.
Besteht aus Sicht des Veranstalters eine erhebliche Gefährdung des Wohlergehens eines Hundes oder von Personen, ist der Veranstalter berechtigt, zuständige Behörden oder das Veterinäramt zu informieren.
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten Preise.
Die Vergütung ist mit Rechnungsstellung und spätestens vor Beginn der jeweiligen Leistung fällig.
Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer oder Hunde bei ausbleibender Zahlung von der Teilnahme auszuschließen.
Bei Hausbesuchen, mobilen Trainings oder Veranstaltungen außerhalb der Betriebsräume kann eine Vorauszahlung in Höhe von bis zu 50 % verlangt werden.
Besondere Auslagen oder Zusatzkosten, die auf ausdrücklichen Wunsch des Teilnehmers entstehen, werden gesondert berechnet.
Gebuchte Termine können bis spätestens 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
Bei Absagen zwischen 48 und 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn werden 30 % der vereinbarten Vergütung fällig.
Bei Absagen weniger als 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen wird die volle Vergütung fällig.
Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Veranstalter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Der Veranstalter ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen, insbesondere bei:
Krankheit,
Unfall,
höherer Gewalt,
extremen Wetterbedingungen,
behördlichen Anordnungen,
unzumutbaren Sicherheitsrisiken,
zu geringer Teilnehmerzahl.
Bereits gezahlte Vergütungen werden in diesem Fall erstattet oder auf Wunsch auf einen Ersatztermin angerechnet.
Weitergehende Ansprüche bestehen nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
Art, Umfang und Durchführung der Leistungen richten sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder individuellen Vereinbarung.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden grundsätzlich nicht erstattet, sofern die Nichtinanspruchnahme vom Teilnehmer zu vertreten ist.
Veranstaltungen im Freien finden grundsätzlich bei jeder Witterung statt, sofern die Durchführung sicher und zumutbar möglich ist.
Muss eine Veranstaltung aufgrund von Witterungsverhältnissen abgebrochen werden, bleibt die vereinbarte Vergütung geschuldet.
Kann eine Veranstaltung wetterbedingt nicht stattfinden und ist dem Veranstalter bereits ein Aufwand durch Anfahrt entstanden, kann der Veranstalter eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 % der vereinbarten Vergütung verlangen.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, soweit gesetzlich zulässig.
Der Teilnehmer haftet für sämtliche Schäden, die durch ihn oder seinen Hund verursacht werden.
Der Veranstalter haftet uneingeschränkt:
bei Vorsatz,
grober Fahrlässigkeit,
bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Veranstalter ausschließlich auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Im Freilauf sowie bei Hundekontakten verbleibt trotz sorgfältiger Anleitung und Überwachung ein Restrisiko von Verletzungen oder Auseinandersetzungen zwischen Hunden. Eine vollständige Kontrolle tierischen Verhaltens ist nicht möglich.
Während der Veranstaltungen können Foto- und Videoaufnahmen erstellt werden.
Die Aufnahmen dürfen für:
Dokumentationszwecke,
Schulungszwecke,
Social Media,
Internetauftritte,
Werbematerialien
verwendet werden.
Der Teilnehmer kann der Nutzung personenbezogener Aufnahmen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widersprechen.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Veranstalters.
Mehrfachkarten und Gutscheine sind ab Kaufdatum sechs Monate gültig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Nicht genutzte Leistungen verfallen nach Ablauf der Gültigkeit, sofern die Nichtnutzung nicht vom Veranstalter zu vertreten ist.
Eine Barauszahlung oder Erstattung nicht genutzter Leistungen ist ausgeschlossen, soweit keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen sowie bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Die Widerrufsbelehrung sowie das gesetzliche Muster-Widerrufsformular werden dem Teilnehmer gesondert zur Verfügung gestellt.
Der Teilnehmer verlangt ausdrücklich, dass der Veranstalter vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
Dem Teilnehmer ist bekannt, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Veranstalter erlischt.
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Veranstalters.
Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass vertragsbezogene Kommunikation auch elektronisch erfolgen kann, insbesondere per:
E-Mail,
Messenger-Diensten,
SMS
oder vergleichbaren Kommunikationsmitteln.
Dem Teilnehmer ist bekannt, dass bei elektronischer Kommunikation trotz technischer Sicherheitsmaßnahmen ein vollständiger Datenschutz nicht ausgeschlossen werden kann.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt.
Anstelle der unwirksamen Regelung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen bedürfen mindestens der Textform, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.